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Lücken mit Folgen – Wie Fossilien unser Bild der Evolution prägen
Wie zuverlässig lässt sich Evolution aus Fossilien rekonstruieren? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Lücken im Fossilbericht nicht nur Arten verschwinden lassen, sondern auch unsere Rückschlüsse auf Körpergröße, Ernährung und evolutionäre Entwicklungen verzerren können. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viele Arten fehlen, sondern welche.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Neue Zellen für geschädigtes Hirngewebe – Stammzellbasierter Ansatz nach einem Schlaganfall
Können transplantierte Stammzellvorläufer dem Gehirn helfen, sich nach einem Schlaganfall zu erholen? Eine Studie zeigt, dass aus menschlichen iPS-Zellen gewonnene neuronale Vorläuferzellen im Mausmodell im geschädigten Gehirn überleben und mit Veränderungen an Nervenzellen, Blutgefäßen und Entzündungsprozessen einhergehen. Gleichzeitig verbesserte sich die motorische Erholung der Tiere. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für regenerative Therapien nach Schlaganfällen.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Eine Erleuchtung der Zelle - Optogenetik in der Krebsforschung
Krebstherapien mit Licht an und ausschalten? Die Optogenetik nutzt lichtempfindliche Proteine, um biologische Prozesse gezielt zu steuern. Forschende untersuchen, wie sich damit unter anderem CAR-T-Zellen, Genomeditierung und onkolytische Viren räumlich und zeitlich kontrollieren lassen. Die Technologie könnte Krebstherapien präziser machen, steht aber noch vor entscheidenden technischen und klinischen Hürden.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Weniger ist mehr - Wie hY3-RNA die zelluläre Stressantwort beeinflusst
Wenn Nährstoffe knapp werden, müssen Zellen ihren Energieverbrauch genau kontrollieren. Eine Studie zeigt, dass dabei die kleine nicht-codierende RNA hY3 eine wichtige Rolle spielt: Sie bindet an Ribosomen und bremst die Proteinproduktion. Fehlt hY3, produzieren Zellen trotz Nährstoffmangel weiter verstärkt Proteine, können ihre Stressantwort jedoch schlechter aktivieren und überleben seltener.
9. Sept.5 Min. Lesezeit


Mitgefühl im Konflikt - Wie Körper und Gehirn auf ein filmisches Dilemma reagieren
Was passiert in unserem Körper, wenn wir eine moralisch kaum erträgliche Filmszene verfolgen? Eine Pilotstudie nutzte „Sophies Entscheidung“, um die Reaktionen von Zuschauer:innen auf einen ausweglosen Konflikt zu untersuchen. Messungen von Hirnaktivität und körperlicher Erregung zeigen erste Hinweise darauf, dass Leiden und Bedrohung mit unterschiedlichen physiologischen Mustern einhergehen.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Neu kombiniert – Wie chimäre RNAs die Immunabwehr verstärken
Kann eine Zelle aus zwei verschiedenen Genen ein neues Protein bauen? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Immunzellen RNA-Abschnitte unterschiedlicher Gene miteinander verbinden können. In Mäusen entstand dadurch ein Protein, das die Immunantwort gegen Bakterien verstärkte, zugleich aber schwere Entzündungsreaktionen begünstigen konnte. Die Entdeckung zeigt einen bislang wenig erforschten Weg, wie Zellen ihre Proteinvielfalt erweitern.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Wenn die Teilungsgrenze fällt – Die Rolle von ATRX in Krebszellen
Wie schaffen es Krebszellen, sich scheinbar unbegrenzt zu teilen? Eine entscheidende Rolle spielen die schützenden Enden unserer Chromosomen, die Telomere. Während sie sich in normalen Zellen zunehmend verkürzen, können manche Tumorzellen einen alternativen Mechanismus zur Verlängerung nutzen. Der Verlust des Proteins ATRX kann diesen Prozess begünstigen und zugleich eine mögliche Schwachstelle der Krebszellen schaffen.
9. Sept.8 Min. Lesezeit


Hörverlust rückgängig machen: Was eine neue Studie zeigt
Kann Genomeditierung erblich bedingten Hörverlust rückgängig machen? Eine Studie zeigt, dass sich bei Mäusen eine krankheitsverursachende Mutation in der regulatorischen RNA miR-96 gezielt ausschalten lässt. Die Behandlung mit CRISPR-Cas9 verbesserte die Hörfunktion messbar und ließ die gesunde Genkopie weitgehend intakt. Bis zu einer möglichen Anwendung beim Menschen sind jedoch weitere Untersuchungen nötig.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Kopfweh und Krebs - Wie Aspirin die Metastasierung beeinflussen könnte
Krebs beeinflussen. Eine Studie zeigt einen möglichen Mechanismus: Blutplättchen können über den Botenstoff TXA2 die Aktivität von T-Zellen unterdrücken und damit die Immunabwehr gegen metastasierende Tumorzellen schwächen. Aspirin greift früh in diesen Signalweg ein, indem es die Bildung von TXA2 vermindert.
9. Sept.6 Min. Lesezeit


Weniger Kalorien, langsameres Altern?
Kann ein Medikament gegen Diabetes und Adipositas auch Alterungsprozesse beeinflussen? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Semaglutid bei älteren weiblichen Mäusen mehrere Merkmale des biologischen Alterns beeinflusste und die mediane Lebensspanne verlängerte. Einige Effekte ähnelten einer Kalorienrestriktion, andere gingen darüber hinaus. Ob sich diese Ergebnisse auf Menschen übertragen lassen, ist jedoch noch offen.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Zwischen Jubel und Protest: Wie Medien und FIFA die WM erzählen
Die Fußball-WM 2022 in Katar sorgte nicht nur sportlich für Schlagzeilen. Menschenrechte, Korruption und Klimafragen standen ebenfalls im Fokus. Eine Studie untersuchte, wie österreichische Medien über diese Kontroversen berichteten und wie sich die Darstellung der FIFA davon unterschied. Die Ergebnisse zeigen zwei sehr unterschiedliche Geschichten desselben Turniers.
9. Sept.5 Min. Lesezeit


Was passiert, wenn eine KI einen Text schreibt – und wir es nicht wissen?
Mensch oder Maschine: Macht es einen Unterschied, wer einen Artikel geschrieben hat? Eine Studie der Universität Wien zeigt, dass bereits die Kennzeichnung als KI oder Mensch beeinflussen kann, wie wir journalistische Texte bewerten. Gleichzeitig konnten Teilnehmende KI-Texte nicht zuverlässig von menschlich verfassten unterscheiden. Was bedeutet das für Transparenz im Journalismus?
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Swipe, Match, Stress? Wie Dating-Apps unsere Psyche beeinflussen
Swipe rechts oder links: Dating-Apps haben verändert, wie wir nach Beziehungen suchen. Doch was macht das mit unserer Psyche? Eine Metaanalyse von 27 Studien mit über 21.000 Menschen zeigt Zusammenhänge mit Stress, Körperbild, Ablehnungsängsten und problematischer Nutzung. Gleichzeitig gibt es keinen eindeutigen Unterschied im allgemeinen Wohlbefinden.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Macht Geld glücklich? Die Wissenschaft sagt: Naja
Kann man sich glücklich kaufen? Eine Studie gab 200 Menschen aus sieben Ländern jeweils 10.000 US-Dollar und untersuchte, welche Ausgaben mit dem größten Wohlbefinden verbunden waren. Besonders Erlebnisse, Geschenke, Spenden und persönliche Ziele schnitten gut ab. Doch eine universelle Formel für Glück gibt es nicht, denn entscheidend sind auch individuelle Bedürfnisse und Lebensumstände.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Long Live the BFFs: Wie Freund:innenschaften zu unserem Wohlbefinden beitragen
Freundschaften tun gut, doch was macht sie wirklich wertvoll für unser Wohlbefinden? Eine systematische Auswertung von 38 Studien zeigt, dass besonders Vertrauen, Nähe und gegenseitige Unterstützung mit höherem Wohlbefinden zusammenhängen. Dabei zählt nicht nur, wie viele Freund:innen wir haben, sondern vor allem, wie wir diese Beziehungen gestalten.
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Hätte Rapunzel besseren Sex? Was wir über Haare und das Liebesleben wissen - und was nicht
Lange, gepflegte Haare und mehr Sex: Gibt es wirklich einen Zusammenhang? Eine Studie mit 204 verheirateten Paaren untersuchte, welche Rolle Haarqualität und Haarlänge für Attraktivität, sexuelles Verlangen und Sexhäufigkeit spielen. Die Ergebnisse klingen zunächst eindeutig, doch ein genauerer Blick zeigt, warum Korrelation nicht mit Kausalität verwechselt werden sollte.
9. Sept.5 Min. Lesezeit


Wenn die DNA nicht das letzte Wort hat – Alternative Translation
Proteine entstehen nach einem scheinbar festen genetischen Bauplan. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass dieser Prozess flexibler ist als gedacht: Durch „alternative Translation“ können abweichende Proteinvarianten entstehen, teilweise sogar häufiger als die ursprünglich codierte Form. Die Ergebnisse zeigen eine bislang unterschätzte Quelle der Proteinvielfalt und könnten neue Einblicke in Zellfunktionen und Krankheitsmechanismen ermöglichen.
8. Sept.5 Min. Lesezeit


Einsamer Kopf, entzündeter Darm: Wie sich Isolation und Einsamkeit auf den Darm auswirken
Am 16. März 2020 begann in Österreich der erste COVID-19-Lockdown. Für viele Menschen wurde damals spürbar, was Einsamkeit und soziale Isolation bedeuten können. Doch ihre Folgen könnten weit über die psychische Gesundheit hinausgehen: Eine aktuelle Studie untersucht, wie Einsamkeit und soziale Isolation mit dem Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen zusammenhängen und welche biologischen Mechanismen dabei eine Rolle spielen.
8. Sept.4 Min. Lesezeit


Das Alter auf Reset – Ein neuer Ansatz gegen das Altern des Sehnervs?
Kann man alternde Zellen verjüngen und dadurch das Sehvermögen erhalten? Die epigenetische Reprogrammierung gilt als einer der vielversprechendsten Ansätze der Alternsforschung.
28. Juni8 Min. Lesezeit
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