Proteine entstehen nach einem scheinbar festen genetischen Bauplan. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass dieser Prozess flexibler ist als gedacht: Durch „alternative Translation“ können abweichende Proteinvarianten entstehen, teilweise sogar häufiger als die ursprünglich codierte Form. Die Ergebnisse zeigen eine bislang unterschätzte Quelle der Proteinvielfalt und könnten neue Einblicke in Zellfunktionen und Krankheitsmechanismen ermöglichen.